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MalinoisJournal

Rubrik 06 · Ausrüstung

Ausrüstung im Hundesport: Material und Verwendung

Material entscheidet selten über Erfolg, aber regelmäßig über Verletzungen. Was jedes Teil leisten soll und wann es nichts auf dem Platz zu suchen hat.

Lederleinen, ein Zuggeschirr und ein Maulkorb hängen nebeneinander an Haken an einer Bretterwand
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  1. Was das Recht über Ausrüstung sagt
  2. Was die Prüfungsordnung vorschreibt
  3. Wie man ein Teil auswählt
  4. Demnächst in dieser Rubrik

Material entscheidet selten über ein Ergebnis, aber regelmäßig über eine Verletzung. Diese Rubrik beschreibt die Ausrüstung eines Sporthundes Stück für Stück: wofür jedes Teil gebaut ist, welche Ausführung die geltende Prüfungsordnung auf dem Platz zulässt, woran Verschleiss erkennbar wird und welche Teile im Alltag nichts zu suchen haben.

Was das Recht über Ausrüstung sagt

Die Tierschutz-Hundeverordnung enthält zwei Vorschriften, die den halben Markt betreffen. Die erste verbietet bei der Ausbildung, bei der Erziehung und beim Training den Einsatz von Stachelhalsbändern und anderer für den Hund schmerzhafter Mittel, ohne Ausnahme und unabhängig von jedem Vereinsrecht. Die zweite beschreibt, wie Material beschaffen sein muss, wenn ein Hund während der Tätigkeit, für die er ausgebildet wurde, ausnahmsweise angebunden werden darf: die Anbindung mindestens drei Meter lang und gegen Aufdrehen gesichert, das Material von geringem Eigengewicht und so beschaffen, dass sich der Hund nicht verletzen kann, dazu breite, nicht einschneidende Brustgeschirre oder Halsbänder, die sich nicht zuziehen. Wer diese Beschreibung als Einkaufsliste liest, hat die wichtigsten Auswahlkriterien für den Alltag beisammen.

Was die Prüfungsordnung vorschreibt

Für den Platz regelt die Internationale Gebrauchshunde-Prüfungsordnung vor allem die Ausrüstung des Helfers. Sie schreibt Schutzhose, Schutzjacke, Schutzarm, Tiefenschutz und gegebenenfalls Handschuhe vor, und zwar im Ausbildungsbetrieb ebenso wie bei Prüfungen und Wettkämpfen, und verlangt Schuhwerk, das den Witterungs- und Bodenverhältnissen angepasst, standsicher und rutschfest ist. Sie verlangt außerdem, dass Stock und Schutzarm so getragen werden, dass sie für den Hund keine zusätzliche Reizlage geben. Die Ringsysteme arbeiten mit anderem Material, und das internationale Reglement beschreibt es mit Maßen. Alles Weitere zu diesem Bereich steht in der Materialkunde dieser Rubrik.

Wie man ein Teil auswählt

Vier Fragen genügen für fast jedes Stück. Wofür ist es gebaut, also für Führung, Zug, Sicherung oder Transport? Verteilt es die Kraft auf eine Fläche oder auf eine Kante? Lässt es sich im Notfall in Sekunden öffnen? Und woran würde man erkennen, dass es verschlissen ist? Ein Teil, bei dem eine dieser Fragen offen bleibt, gehört nicht an einen arbeitenden Hund. Marken, Preise und Bezugsquellen nennt dieses Magazin nicht, und es verlinkt auf keinen Händler.

Demnächst in dieser Rubrik

Leinen und Geschirre, der Maulkorb und seine rechtlichen Anlässe sowie die Transportbox bekommen als Nächstes je einen eigenen Beitrag in dieser Rubrik, mit Quelle und Stand wie alle übrigen Seiten.

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